Kaum zu glauben
Heute Nacht, so gegen 04.10h, wurde ich plötzlich von einem scharrenden Geräusch geweckt. Zuerst dachte ich an den Hund, der vielleicht außer der Reihe nach draußen wollte.Also stand ich etwas zerknirscht auf und ging nach unten, um F. rauszulassen. Doch der Hund war nirgends zu finden! Ich wollte mich gerade wieder hinlegen, als ich im Dachgeschoss das Scharren vernahm. Darauf stieg ich die Treppe zum Dachboden hinauf und erblickte dort am Fenster meinen Hund.
F. saß wie benommen vor dem Dachfenster und schaute den Mond an.
Als ich näher kam, bemerkte ich, dass sie kaum auf meine Anwesenheit reagierte, eher noch schlief. Ich trug sie vorsichtig nach unten und legte sie auf ihr Plätzchen. Dort schlief sie ruhig bis zum Morgen.
" Schlafwandeln " bei Hunden kannte ich bis dato auch noch nicht!
Seit gestern Nacht bin ich wieder von meiner Inseltour (Kanalinseln: Guernsey und Jersey) zurück!
Ich hatte die Reise für acht Personen bei einem ortsansässigen
Reisebüro gebucht. Das Ganze sollte sehr individuell geplant werden.
Alles hat gut geklappt, reibungslose Organisation!
Heute Nachmittag klingelte das Telefon und meine zuständige Reiseberaterin erkundigte sich nach meinem Befinden und ob alles zu meiner Zufriedenheit abgelaufen sei. Ich konnte ihr eine positive Antwort geben und ihr gleichzeitig noch ein paar Tipps für etwaige Beratungen ans Herz legen.
Mein Fazit:
Daumen hoch, eine super Maketingstrategie der Geschäftsleitung, aber allemal
eine nette Geste!
Ich habe mich über diese 'Nachfrage' sehr gefreut!
Da hat es sich wieder bestätigt:
Frischzellen machen müden Mann munter! Oder hieß es: Frische Zellen machen Münte Mann munter?
Wie auch immer, irgendwas mit " Mmm..! " war das Ergebnis aus ALT mach NEU.
Stellt sich die Frage: Wie kriegen die DAS immer so schnell hin? Wenn ich meine Altersfalten (Narben) loswerden will, dauert das bis in alle Ewigkeit und frisches Blut nutzt da garnichts!
Wer weiß, ich bin eben nur eine ehrliche Haut, die auf innereWerte setzt und Äußerlichkeiten manchmal hinterfragt.
Ein rüstiger Rentmer nimmt am Nebentisch Platz. Die freundliche Bedienung eilt herbei und will die Bestellung aufnehmen.
ER: "Eine Broccolisuppe! - Wie sieht die Suppe aus? Ist die Suppe gut?"
SIE: "Tjaaa, die ist gut! Sonst noch etwas?"
ICH konnte nicht anders:"Sie ist giftgrün und sie ist schlecht, deshalb bieten sie die Suppe hier an!"
Na dann guten Appetit!
Gestern schlug Übeltäter Dativ erneut mit aller Kraft zu und ließ dem in die Jahre gekommenen Genitiv keine Chance!
Das Unheil spielte sich bei einer erfrischenden TV-Werbung der "Deutschen Bahn" ab. Die Werbung galt der super "Bahncard 25".
Zuerst kam der Spot meiner Meinung nach gar nicht schlecht rüber, doch steckte der Teufel diesmal in der Pointe. Der letzte Satz der Szene versetzte meinen Ohren doch einen erheblichen Dämpfer.
Text:
"...die behalte ich,
natürlich nur wegen dem Bild."
Autsch, da war er, der Übeltäter! Zu schade, dass die DB die deutsche Sprache nicht beherrscht, aber sie kann eben nicht alles wissen.
Eines ist sicher (vielleicht gewollt?), ich habe mir den Spot gemerkt!
Schon gehört, dass man eine neue Heilmethode für die allumfassenden und besonderen Zivilisationskrankheiten entdeckt hat? Man nennt sie "Poesie-Therapie"!
Kaum zu glauben:
Da hab ich z.B. einen Kopfschmerz oder Schwindel und suche in Erwartung auf Heilung die nächste Arztpraxis auf. Dort trägt mir der Medizuner im weißen Ambiente ein für meinen Fall geeignetes Gedicht vor und fügt für Zuhause eine kleine Gedichtreihe hinzu. Schwups, gesund! Und wenn nach drei Tagen noch keine Besserung zu verzeichnen ist, wird das Prozedere wiederholt. So einfach ist es, gesund zu werden!
Das ist kein Spaß, das ist die hohe Kunst des Dichtens! Immerhin dichten sich dann die Romantiker unter den Ärzten richtig "gesund".
Der Vorteil für uns Patienten: Sehen wir einen Mediziner mit 'goldener Nase' , können wir sicher sein, hier wird unser krankes Herz professionell und herzlich behandelt.
In Zeiten der Sparsamkeit: Wir zahlen nur die Arztkosten und sparen uns den Gang zur Bibliothek, um einen selbst ausgewählten Gedichtband alter Poeten auszuleihen.