Zugegeben, in letzter Zeit ertappe ich mich immer häufiger beim Sinnieren ( in Nachdenken versunken). Ich sitze am Schreibtisch oder Esstisch, mache einen Spaziergang mit dem Hund, absolviere mechanisch anfallende Arbeiten im Haus und während die Zeit verstreicht, gehen mir tausend Gedanken, Probleme, Vorhaben, Termine etc. im Kopf herum.
Man(n) spicht mich an: " Na, was sinnierst du?"
Meine Antwort: " Ach, nichts!"
Der Clou beim Sinnieren ist eben das ungestörte Abtauchen in die eigene Gedankenwelt. Es herrscht dann ein Schwebezustand vor, den man nur allein genießen kann.
Manchmal dringt ein Gedankenkreisel auch nach außen, doch bei mir ist dies selten der Fall.
Hiermit möchte ich also einmal sorry sagen, wenn meine Aktivität beim Bloggen in letzter Zeit mehr als dürftig ausfiel.
Zum ersten Mal ein Stöckchen gefunden, das mich wirklich kurzfristig in Atem hält.
Danke
Lady Sunflower!
Es folgt ein Einwort-Stöckchen:
Deine Angst?
überwindbar
Was möchtest du in 10 Jahren sein?
Oma
Mit wem verbrachtest du den gestrigen Abend?
Mann
Was bist du nicht?
ungerecht
Das Letzte was du getan hast?
überlegt
Was trägst du?
Jeans
Dein Lieblingsbuch?
sinnlich
Das letzte was du gegessen hast?
Weingummi
Dein Leben?
wellenförmig
Deine Stimmung?
solala
Deine Freunde?
mitfühlend
Woran denkst du gerade?
Freundin
Was machst du gerade?
bloggen
Dein Sommer?
reiseintensiv
Was läuft in deinem TV?
Mist
Wann hast du das letzte Mal gelacht?
wann
Das letzte Mal geweint
Mittwoch
Schule?
Nostalgie
Was hörst du gerade?
Computerrauschen
Liebste Wochenendbeschäftigung?
rummuckeln
Traumjob?
gehabt
Dein Computer?
gestückelt
Außerhalb deines Fensters?
Dunkelheit
Bier?
Sekt
Mexikanisches Essen?
jammi!
Winter?
Schnee
Religion?
Glaube
Urlaub?
genießen
Auf deinem Bett?
Kuschelkissen
Liebe?
allgegenwärtig
Ups, das war's! Vielleicht irgendwann mehr...?
Liebe
Morgiane und lieber
Herr Ritter,
nur mit einem Wort alles gesagt. Ich bitt' euch drum, macht ihr erstmal weiter!
Nicht holla, die Waldfee, sondern :
Auuuuuuuua - die Zahnfee!
Heute morgen, so gegen 10:00h betrat ich - noch relativ gut gelaunt - ihren hell erleuchteten, mit leiser Musik durchfluteten Palast. Feengleich erschien sie, ganz in weiß, mit goldenen Haaren und einer lieblichen Stimme, die mich nach meinen Wünschen fragte.
Hier konnte mir nur Gutes widerfahren!
Zunächst, nach dem Röntgen, kamen erst einmal meine Zähne an die Reihe: Gründliche Generalreinigung, die ich noch gut verkraftete. Dann widmete sie sich den zwei wirklichen Übeltätern:
Zielgerichtet und ruhig setzte sie die Betäubung ...
Nun konnte mir nichts mehr passieren, das Schlimmste war überstanden - die Hoffnung stirbt zuletzt!
Leider hatte ich mich und/oder sie sich gewaltig getäuscht. Als sie jetzt behende ihre Werkzeuge (Keil, Zange, noch eine Zange, scharfen Löffel, etc.) zum Einsatz brachte, konnte ich wahrhaftig "die Zähne nicht mehr zusammenbeißen" - während sie zog, schob, wackelte, inne hielt, und wieder zog.
War ich das wiklich, hatte mich der Schmerz derart im Griff?
Mein Körper gehorchte mir nicht mehr, meine Beine flogen abwechselnd in die Luft, mein Oberkörper presste sich in den Sitz und wand sich hin und her. Die Arme waren wie an die Lehnen angeschweißt und die Finger krallten sich in das Leder. Mein Kopf wurde von einer Helferin gehalten. Ich atmete kurz, weinte, schrie, hielt den Atem an, die Tränen schossen mir ins und übers Gesicht.
Da war nur noch Schmerz und ein Gedanke:
Wann hört das endlich auf?
Am Schluss verließ ich die heiligen Hallen wortlos, mit einer dicken Backe und um eine außerordentlich schmerzvolle Erfahrung reicher.
Fazit:
Feen gibt es nicht und sie können auch nicht zaubern!